UM- UND ANBAU DER „ALTEN SCHULE“ – KINDERGARTEN HELLWEGE

Die Jury hat unseren Entwurf mit dem 2. Preis ausgezeichnet.

Wir freuen uns!

 

 

ERLÄUTERUNGSBERICHT

 

Städtebau /Topografie

 

Wir teilen die Auffassung, dass das Gebäude der „Alten Schule“ an dieser prominenten Stelle sehr ortsbildprägend ist und  städtebaulich somit eine hohe Bedeutung hat.

 

Daher haben wir sämtliche Erweiterungen auf der rückwärtigen Seite des Grundstücks plaziert.

 

Bei einer eventl. Erweiterung in östlicher Richtung zum Kriegerdenkmal und zum Gasthaus Prüser hin käme erschwerend hinzu, dass dort das Grundstücksgelände extrem stark abfällt, je weiter man sich in Richtung Osten bewegt. Diese topografischen Besonderheiten befinden sich in geringerer Form auch auf dem rückwärtigen Grundstücksteil. Diese Höhenausgleiche haben wir durch interne barrierefreie Rampen berücksichtigt. Unser Neubau entwickelt sich daher auf drei verschiedenen Höhenebenen – beginnend bei + 0,00 bis  ca. -60cm OKFF.

 

Gebäudestruktur /Erschließung

 

Bei der Entwicklung des Erweiterungsbaus war uns wichtig, den vorhandenen Bestand an Solitärbäumen – speziell im Innenhofbereich zu erhalten. Die Erschließung haben wir von der westlichen Seite her mit den dazugehörigen 9 Stellplätzen beibehalten. Mögliche weitere Stellplätze sind in unserer Planung auf dem östlichen Grundstücksteil – in Verbindung mit einer fußläufigen Erschließung – jederzeit möglich. Die große Wiesenfläche entlang des späteren Erschließungsweges schlagen wir vor, als Streuobstwiese zu bepflanzen, um diesen halb öffentlichen Raum einen neuen Charakter zu verleihen.

 

Kita /Krippe

 

Um eine Entzerrung zwischen Krippe und Kindergarten zu erreichen, haben wir die Eingangssituationen beider Einrichtungen klar voneinander getrennt. Über den vorgelagerten gemeinsamen Vorplatz erreicht man im Altbau die Verwaltung und die Krippe, sowie im Erweiterungsteil den Kindergarten.

 

Im Erdgeschoss Altbau haben wir den Bereich der Verwaltung und der Krippe mit den erforderlichen Nebenräumen angeordnet. Im Erweiterungsbau sind alle zukünftigen Räume des Kindergartens beherbergt. Aufgrund der orthogonalen Struktur des Erweiterungsbaus ergibt sich für die Krippe ein 3-seitig umschlossener Außenspielbereich. Der Spielbereich des Kindergartens wird in der bereits jetzt bestehenden Längsstruktur fortgeführt.

 

Die beiden Gruppenräume des Kindergartens erhalten jeweils regengeschützte, überdachte Terrassenbereiche, um die Aufenthaltsqualität auch im Freiraum zu steigern. Dem Ausgangsbereich in der Kita haben wir eine Schmutzschleuse vorgelagert. Diese hat sich bei allen Kita-Projekten bewährt. Die Erweiterungsmöglichkeit der Kita ist in den Plänen dargestellt.

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